Busen rund und schön

Busen rund und schön

Busen – rund und schön-
sah ich an der Straße stehen.
War so rund und war so schön,
war vollkommen, konnt ich sehen.

Busen – rund und schön –
sah ich dann des Weges gehn.
Wippte hin und wippte her,
war so leicht, so gar nicht schwer.

Busen – rund und schön –
wollt mit mir nach Hause gehn.
War so zärtlich, war so lieb,
das es mich voll Wonne trieb.

Busen – rund und schön –
sah ich alsbald am Fahrstuhl stehn.
Fuhr hinauf, ich hinterher,
ich wollt sie, sie mich nochmehr.

Busen – rund und schön –
sah ich an meiner Türe stehn.
Ich schloß auf, sie ging hinein,
ach… was ist das Leben fein.

Busen – rund und schön –
ging ins Bad, ich konnts verstehen.
Sah sie dann durchs Schlüsselloch,
und mein Herz schlug poch, poch, poch.

Aber was ich dann dort sah,
ich hätt gewollt, es wär nicht wahr.
Dieser Busen, den ich mein,
war gar nicht rund und auch nicht fein.

Er war aus Kunststoff, nur aus Schaum,
ich schreckte auf aus meinem Traum.
Mit Schweiß bedeckt und völlig nass,
wie ich solche Träume hass.

Und die Moral von diesem Traum,
Traue nur einem Busen, der nicht aus Schaum.

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